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Ode an das Scrabble

Mit freundlicher Genehmigung des Komponisten

Öffentliche Aufführungsrechte sind vorbehalten

Die zwei Worte
(Frei nach Conrad Ferdinand Meyer
von Johannes Vössing)

An des Wörthersees Gestade
morgens, abends, Tag um Tag:
„Gibt’s das?“, fragt der arme Scrabbler,
der das Wort nicht legen mag.

„Gibt’s nicht!“, ist der Richter Urteil,
nimmer müde, nimmer zag,
die von Tisch zu Tische eilen,
und den Scrabbler trifft der Schlag.

„Ja, was nun?“, kommt er ins Grübeln,
„steht im Duden PILGRIM drin?
Soll ich’s wagen und es legen,
nimmt der Gegner das wohl hin?

Ich riskier es, soll er meckern
und der Richter Spruch bemühn.
PILGRIM bringt glatt 80 Punkte
und es passt einfach zu schön.

Und die Richter rennen, eilen,
blättern hektisch Blatt um Blatt,
diskutieren und entscheiden:
„Ja, das Wort ist hier gestatt’t!“

So vergehet Stund’ um Stunde
und der Scrabbler leise murrt.
Doch er sagt nach dieser Woche:
„Schön war’s hier in Klagenfurt!“

2000, Scrabble-Turnier in Klagenfurt am Wörthersee,
so fing es an!









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